„2011 war für uns ein gutes Jahr“, berichtete Klaus Geurden, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld. „Und 2012 bringt uns ebenfalls weiter nach vorne.“ Konkret sprach Geurden in diesem Zusammenhang von „der großen Zustimmung unserer Mitglieder und Kunden zur geplanten Fusion mit der Volksbank Brüggen-Nettetal und zum Neubau der Zentrale an der St.-Anton-Straße“.
Auch in der Bilanz der Volksbank sind die Zeichen auf Wachstum gesetzt. Erstmals übersprang das Genossenschaftsinstitut die Milliarden-Euro-Grenze. „Dabei haben wir nicht beim Interbankengeschäft zugelegt, sondern mehr für unsere fast 62.000 Kunden getan“, sagte Geurden und wies auf die zunehmende Zahl von Privatgirokonten hin: „Hier liegen wir jetzt über 28.000 – und das in einem schrumpfenden Markt mit knochenhartem Wettbewerb.“
Weiterhin vertrauen die Verbraucher stark auf die Verlässlichkeit ihres Genossenschaftsinstituts: Die Kundeneinlagen sind um 4,8 Prozent auf 784 Millionen Euro gestiegen, die Kredite an Kunden um 3,2 Prozent auf 521 Millionen Euro. Insgesamt wuchs die Bilanzsumme um 4,3 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro. „Erfreulich ist, dass nach unseren Kunden auch die Ratingagenturen erkannt haben, dass wir bodenständig und solide arbeiten“, sagte Geurden: „Als einzige Bankengruppe in Deutschland erhielt die genossenschaftliche FinanzGruppe ein besseres Rating. Und das inmitten einer Zeit, in der global agierende Finanzkonzerne abgestuft werden.“
Ebenfalls im Plus: die Mitgliederentwicklung. Zwei Prozent mehr Teilhaber als im Vorjahr hat die Volksbank und damit 27.757 Eigentümer. „Das ist ein guter Einstieg in das Internationale Jahr der Genossenschaften, das die Vereinten Nationen für 2012 ausgerufen haben“, so der Vorstandsvorsitzende.
Ein deutliches Plus gab es auch bei den Immobilienkreditverträgen. Ihre Zahl stieg um 40 auf 832. Neben den von der Volksbank selbst ausgeliehenen Geldern wuchs das Immobilienkreditvolumen bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, WL-Bank und der R+V Versicherung. Das Gesamtvolumen der neuen Verträge allerdings sank auf 58,1 Millionen Euro, da nicht mehr so große Neubauinvestitionen getätigt wurden.
Höhere Verwaltungskosten führten in 2011 zu einem etwas gesunkenen Betriebsergebnis von 12,2 Millionen Euro. Nach Abzug von Risikovorsorge und Steuern beträgt der Jahresüberschuss 3,6 Millionen Euro, plus 3,9 Prozent sagte Geurden.
Den wachsenden Anforderungen aus Politik und Aufsicht mit mehr Effizienz in der Verwaltung zu begegnen, das sei auch ein Ziel der geplanten Fusion mit der Volksbank Brüggen-Nettetal. „Vor allem aber wollen wir vor Ort die Betreuung und Beratung unserer Mitglieder und Kunden ausbauen“, berichtete der Vorstandsvorsitzende. In einer Informationsveranstaltung für alle von den Mitgliedern gewählten Vertreter am 6.02.2012 habe er eine sehr sachliche, interessierte und zustimmende Atmosphäre gespürt.
Die Vertreterversammlung der Volksbank Brüggen-Nettetal wird am 17. April um Zustimmung zur Verschmelzung gebeten. Die Vertreterversammlung der Volksbank Krefeld tagt am 23. April. Der Vorstand der fusionierten Bank wird sich aus den vier heutigen Vorstandsmitgliedern beider Institute: Klaus Geurden (Vorstandsvorsitzender), Stefan Rinsch, Wilhelm Struck und Christoph Gommans. Der Aufsichtsrat soll sich aus 13 Personen zusammensetzen, davon acht aus Krefeld und fünf aus Brüggen-Nettetal.
Ihren Sitz wird die fusionierte Volksbank in Krefeld haben, nach Fertigstellung des Neubaus an der St.-Anton-Straße. In diesen Tagen beginnen die Arbeiten für die neue Zentrale. Rund anderthalb Monate lang wird das zukünftige Baugelände von innen geräumt und entkernt. Voraussichtlich in der zweiten März-Hälfte startet der Abriss des früheren Papst-Johannes-Hauses sowie der Häuser am Dionysiusplatz und Schwambornplatz. Im April kommen die Tiefbau-Unternehmer und heben die Baugrube aus. Mit dem Bau der zweigeschossigen Tiefgarage soll Ende Juni begonnen werden. Dann wird der viergeschossige Hochbau errichtet.
Der Neubau soll im ersten Quartal 2014 bezugsfertig sein. Die Volksbank rechnet mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 27 Millionen Euro.
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Auch in der Bilanz der Volksbank sind die Zeichen auf Wachstum gesetzt. Erstmals übersprang das Genossenschaftsinstitut die Milliarden-Euro-Grenze. „Dabei haben wir nicht beim Interbankengeschäft zugelegt, sondern mehr für unsere fast 62.000 Kunden getan“, sagte Geurden und wies auf die zunehmende Zahl von Privatgirokonten hin: „Hier liegen wir jetzt über 28.000 – und das in einem schrumpfenden Markt mit knochenhartem Wettbewerb.“
Weiterhin vertrauen die Verbraucher stark auf die Verlässlichkeit ihres Genossenschaftsinstituts: Die Kundeneinlagen sind um 4,8 Prozent auf 784 Millionen Euro gestiegen, die Kredite an Kunden um 3,2 Prozent auf 521 Millionen Euro. Insgesamt wuchs die Bilanzsumme um 4,3 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro. „Erfreulich ist, dass nach unseren Kunden auch die Ratingagenturen erkannt haben, dass wir bodenständig und solide arbeiten“, sagte Geurden: „Als einzige Bankengruppe in Deutschland erhielt die genossenschaftliche FinanzGruppe ein besseres Rating. Und das inmitten einer Zeit, in der global agierende Finanzkonzerne abgestuft werden.“
Ebenfalls im Plus: die Mitgliederentwicklung. Zwei Prozent mehr Teilhaber als im Vorjahr hat die Volksbank und damit 27.757 Eigentümer. „Das ist ein guter Einstieg in das Internationale Jahr der Genossenschaften, das die Vereinten Nationen für 2012 ausgerufen haben“, so der Vorstandsvorsitzende.
Ein deutliches Plus gab es auch bei den Immobilienkreditverträgen. Ihre Zahl stieg um 40 auf 832. Neben den von der Volksbank selbst ausgeliehenen Geldern wuchs das Immobilienkreditvolumen bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall, WL-Bank und der R+V Versicherung. Das Gesamtvolumen der neuen Verträge allerdings sank auf 58,1 Millionen Euro, da nicht mehr so große Neubauinvestitionen getätigt wurden.
Höhere Verwaltungskosten führten in 2011 zu einem etwas gesunkenen Betriebsergebnis von 12,2 Millionen Euro. Nach Abzug von Risikovorsorge und Steuern beträgt der Jahresüberschuss 3,6 Millionen Euro, plus 3,9 Prozent sagte Geurden.
Den wachsenden Anforderungen aus Politik und Aufsicht mit mehr Effizienz in der Verwaltung zu begegnen, das sei auch ein Ziel der geplanten Fusion mit der Volksbank Brüggen-Nettetal. „Vor allem aber wollen wir vor Ort die Betreuung und Beratung unserer Mitglieder und Kunden ausbauen“, berichtete der Vorstandsvorsitzende. In einer Informationsveranstaltung für alle von den Mitgliedern gewählten Vertreter am 6.02.2012 habe er eine sehr sachliche, interessierte und zustimmende Atmosphäre gespürt.
Die Vertreterversammlung der Volksbank Brüggen-Nettetal wird am 17. April um Zustimmung zur Verschmelzung gebeten. Die Vertreterversammlung der Volksbank Krefeld tagt am 23. April. Der Vorstand der fusionierten Bank wird sich aus den vier heutigen Vorstandsmitgliedern beider Institute: Klaus Geurden (Vorstandsvorsitzender), Stefan Rinsch, Wilhelm Struck und Christoph Gommans. Der Aufsichtsrat soll sich aus 13 Personen zusammensetzen, davon acht aus Krefeld und fünf aus Brüggen-Nettetal.
Ihren Sitz wird die fusionierte Volksbank in Krefeld haben, nach Fertigstellung des Neubaus an der St.-Anton-Straße. In diesen Tagen beginnen die Arbeiten für die neue Zentrale. Rund anderthalb Monate lang wird das zukünftige Baugelände von innen geräumt und entkernt. Voraussichtlich in der zweiten März-Hälfte startet der Abriss des früheren Papst-Johannes-Hauses sowie der Häuser am Dionysiusplatz und Schwambornplatz. Im April kommen die Tiefbau-Unternehmer und heben die Baugrube aus. Mit dem Bau der zweigeschossigen Tiefgarage soll Ende Juni begonnen werden. Dann wird der viergeschossige Hochbau errichtet.
Der Neubau soll im ersten Quartal 2014 bezugsfertig sein. Die Volksbank rechnet mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 27 Millionen Euro.
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