Viersen

Kreis kämpft mit sinkender Einwohnerzahl

Die Einwohnerzahl des Kreises Viersen geht weiter zurück. Zwischen dem 30. Juni 2010 und dem 30. Juni 2011 reduzierte sie sich um 1.055 Menschen, umgerechnet 0,4 Prozent. Derzeit leben im Kreis 300.123 Menschen. Das teilte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen (WFG) jetzt mit. Die Zahlen stammen vom Statistischen Landesamt.

Vom Sinken der Einwohnerzahl waren alle Städte und Gemeinden im Kreis Viersen betroffen. Den höchsten prozentualen Rückgang verzeichnete Brüggen (-0,8 Prozent, 131 Personen), den geringsten Viersen (-0,15 Prozent, 109 Personen). Viersen hat mit Abstand die meisten Einwohner (75.312), gefolgt von Willich (51.857), Nettetal (41.698), Kempen (35.861), Tönisvorst (29.701) und den Gemeinden Schwalmtal (18.926), Brüggen (15.859), Grefrath (15.545) und Niederkrüchten (15.364).

Die Entwicklung der Einwohnerzahl ist im ganzen Bundesland spürbar. Innerhalb eines Jahres sank die Bevölkerung von Nordrhein-Westfalen um 14.048 Menschen (0,1 Prozent) auf rund 17,8 Millionen Einwohner.

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